How To – Nagelbild selber machen

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Ein wunderschönes Wandbild und zu 100 % selfmade!

Exakt – Die Rede ist von einem hübschen Nagelbild. Wie der Name schon sagt, benutzt man zum malen keine Farben, sondern schlicht und ergreifend Nägel. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Bilder zu gestalten. Entweder man kreiert sein Bild rein aus Nägeln und setzt durch die unterschiedliche Höhe der Nägel unterschiedliche Grautöne, oder man bringt durch Fäden Farben ins Bild.

Ich habe mich mal an der zweite Methode probiert und ihr könnt es gerne nachmachen…IMG_5019

Schritt 1 – Material:

Um ein Nagelbild zu machen, welches nicht direkt an der Wand sein soll :-), braucht ihr zum einen ein Holzbrett, sehr viele Nägel, Faden (je nach Geschmack unterschiedliche Farben oder unterschiedliche Helligkeitsstufen), eine gedruckte Vorlage mit eurem gewünschten Text(ich habe hierbei in meinem Textprogramm die Ansicht auf Querformat gestellt, und eine relativ große Größe gehabt… Letztendlich waren es um die 5 Seiten), Tesafilm, eine Pinzette, eine Schere und unglaublich viel Geduld.

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Schritt 2 – Let’s go:

Solltet ihr alle Materialien bei euch haben, geht es ans basteln! Legt euer Holzbrett vor euch auf den Boden und klebt die Blätter der Vorlage mit Tesafilm auf. Je nachdem welche Ausrichtung ihr habt, müsst ihr genau auf die Abstände achten. In meinem Fall war die Ausrichtung linksbündig und ich habe mich direkt am Rand des Brettes orientiert.

Schritt 3 – Das Nageln:

Jetzt, wo die Vorlage aufgeklebt ist, geht es ans nageln. Und plant hierbei auf keinen Fall zu wenig Zeit ein… Je nachdem wie groß eure vorlage ist, kann der Zeitaufwand bei mehreren Stunden liegen… Ich selbst habe um die 4 Stunden gebraucht. Bei dem Nageln reicht es, wenn ihr nur die Außenlinien der Buchstaben entlangfahrt… Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass mehr nicht unbedingt mehr bringen muss. Hierbei gilt vielmehr das Sprichwort, weniger ist mehr. Anfangs habe ich sehr geringe Abstände zwischen den Nägeln gehabt, jedoch ist mir später klar geworden, dass man so viele bei weitem nicht braucht. Aber Warum?! Ganz einfach, weil der Faden das ganze am Schluss wieder auffüllt. Letztendlich macht man sich nur mehr Arbeit, hat aber nichts davon. Erst bei Rundungen ist es wichtig, engere Abstände zu wählen, um die tatsächliche Rundung zu betonen… Eine weitere Erfahrung die ich gemacht habe ist, dass es besser aussieht, wenn überall die gleichen Abstände sind. Das klingt verwirrend, aber ich versuche das ganze kurz zu erklären. Wenn auf der linken Seite des vier Nägel auf der gleichen Höhe sind, sollten auf dem gleich großen auch vier Nägel auf einer Seite sein. So gibt man dem ganzen deutlich mehr Symetrie und es schaut final deutlich sauberer aus.!

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Schritt 4 – Weg mit der Vorlage:

Wenn ihr nun mit dem Nageln fertig seid, müsst ihr die Vorlage abmachen. Je nachdem wie ihr vorher gearbeitet habt, würde ich euch empfehlen, die Nägel mit Vorlage noch zu fotografieren, um später noch die Konturen herauszufinden. Dies ist aber nicht unbedingt benötigt. Kleinere Papierstückchen könnt ihr anschließend mit der Pinzette entfernen. Ihr solltet aber auf keinen Fall den Faden über die Vorlage machen und diese anschließend abziehen, da das sehr sehr mühsam ist (trust me xD).

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Schritt 5 – Das Netz:

Nun müsst ihr nur noch mit eurem Faden zuerst die Außenlinien mehrmals entlangfahren und anschließend kreuz und quer die Linien ziehen, bis ein schönes Netz entsteht… Um den Faden zu befestigen, könnt ihr wie ich einfach simple Schlaufen am Faden machen und FERTIG!

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Das war es also, die Anleitung zum „Nagelbild“. Für mich war dies auch der allererste versuch, aber ich bin wirklich sehr zufrieden damit. Falls einem übrigens irgendwann die Farben nicht mehr gefallen sollten, könnt ihr einfach den vorherigen Faden abschneiden und neuen über die Nägel spannen. Das ist zwar wieder ein erheblicher Zeitaufwand, aber so wird einem wenigstens beim gucken nicht langweilig!

Viel spaß beim Nachmachen!

LG Oskar 😉

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